Gary Taubes ist ein US-amerikanischer Wissenschaftsjournalist. Er ist Autor von „Nobel Dreams“ (1987), „Bad Science: The Short Life and Weird Times of Cold Fusion“ (1993) und „ Good Calories, Bad Calories“ (2007), das in Großbritannien unter dem Titel „The Diet Delusion“ erschien. Er wurde dreimal mit dem „Science in Society Award“ der National Association of Science Writers ausgezeichnet und erhielt 1996/97 ein MIT Knight Science Journalism Fellowship. Taubes wurde in Rochester, New York, geboren und studierte angewandte Physik in Harvard und Luft- und Raumfahrttechnik in Stanford (Master-Abschluss 1978).
Nach seinem Master-Abschluss in Journalismus an der Columbia University im Jahr 1981 kam Taubes 1982 als Reporter zum Discover-Magazin. Seitdem hat er zahlreiche Artikel für Discover, Science und andere Magazine geschrieben. Ursprünglich konzentrierte er sich auf physikalische Fragestellungen, doch in jüngerer Zeit wandten sich seine Interessen der Medizin und der Ernährung zu. Taubes‘ Bücher befassten sich alle mit wissenschaftlichen Kontroversen. Nobel Dreams wirft einen kritischen Blick auf die Politik und experimentellen Techniken hinter der mit dem Nobelpreis ausgezeichneten Arbeit des Physikers Carlo Rubbia. Bad Science ist eine Chronik des kurzlebigen Medienrummels rund um die Kaltfusionsexperimente von Pons-Fleischmann im Jahr 1989.
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