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Magen-Darm-Gesundheit, Allgemeine Gesundheit

Durch ketogene Diät verursachte Veränderungen im Darmmikrobiom stehen im Zusammenhang mit Veränderungen entzündlicher Zytokine und gehirnbezogener miRNAs bei Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung

Autismus-Spektrum-Störungen (ASD) betreffen weltweit über 1 von 100 Kindern und sind mit Veränderungen des Immunsystems, Entzündungen und Magen-Darm-Problemen verbunden. Eine abnormale Darmflora ist mit der Schwere der ASD-Symptome verbunden. Die ketogene Diät hat sich bei ASD als vielversprechend erwiesen und lindert die Symptome durch Erhöhung des Ketonspiegels im Blut, was neuroprotektive Wirkungen haben kann.

Eine interventionelle Pilotstudie untersuchte die Auswirkungen einer modifizierten ketogenen Diät bei sieben Kindern mit ASD über einen Zeitraum von vier Monaten. Die Diät war auf 20-25 Gramm Nettokohlenhydrate pro Tag beschränkt und beinhaltete eine MCT-Öl-Ergänzung. Ziel der Studie war es, Veränderungen in der Mikrobiota, Entzündungsmarkern und Mikro-RNAs zu untersuchen.

Wichtige Erkenntnisse nach 4 Monaten ketogener Diät:

  • Verringerte Plasmaspiegel der proinflammatorischen Zytokine IL-12p70 und IL-1b
  • Zunahme der Vielfalt der Darmmikrobiota
  • Erhöhte Expression der Butyratkinase im Darm
  • Reduzierte Werte des vom Gehirn stammenden neurotrophen Faktors (BDNF) (Die Autoren vermuten, dass dies darauf zurückzuführen sein könnte, dass im Gehirn mehr BDNF verwendet wird, wodurch seine Menge im Blut abnimmt)
  • Veränderte Konzentrationen von aus dem Gehirn stammenden microRNAs im Plasma

Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass die KD die Ergebnisse für Patienten mit Autismus-Spektrum-Störungen verbessern kann, indem sie Entzündungen reduziert, mikrobielle Ungleichgewichte im Darm korrigiert und den BDNF-Signalweg beeinflusst, der an der Gehirnaktivität beteiligt ist.

Es bedarf umfangreicherer Studien, um zu untersuchen, welchen Einfluss Alter und Geschlecht auf diese Veränderungen haben, wie lange diese Veränderungen andauern und wie andere Darmchemikalien wie Tryptophan und Neurotransmitter die Gehirnaktivität und das Verhalten beeinflussen.

Quelle:

Duenger img Quelle: Nährstoffe

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  • Titel-Icon Studientitel:
    Durch ketogene Diät verursachte Veränderungen im Darmmikrobiom stehen im Zusammenhang mit Veränderungen entzündlicher Zytokine und gehirnbezogener miRNAs bei Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung
  • Quellsymbol Quelle: https://doi.org/10.3390/nu16101401
  • Kalender-Symbol Veröffentlichungsdatum:
    May 7, 2024
  • Autoren-Symbol Studienautoren:
    Allan NP, Yamamoto BY, Kunihiro BP, Nunokawa CKL, Rubas NC, Wells RK, Umeda L, Phankitnirundorn K, Torres A, Peres R, Takahashi E, Maunakea AK.
Stichworte:
Entzündung ASD Autismus Neuroprotektion
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