AKTUALISIERT BY FRANZISKA SPRITZLER, RD, CDCES

Eine gut abgestimmte ketogene Diät gilt als entzündungshemmend, was ein Grund dafür ist, dass sie die Gesundheit so effektiv verbessern und die Gewichtsabnahme fördern kann. Indem Sie Ihren Zucker- und raffinierten Kohlenhydratkonsum deutlich reduzieren, reduzieren Sie auch den Konsum entzündungsfördernder Lebensmittel. 

Schauen wir uns genauer an, wie ein ketogener Lebensstil zu einem gesünderen, weniger entzündeten Körper beitragen kann. 

Was ist eine Entzündung?

Entzündungen sind ein normaler und wichtiger Bestandteil der körpereigenen Immunreaktion und schützen uns vor Verletzungen und Infektionen. Wenn Entzündungen jedoch chronisch werden, können sie gegen uns arbeiten, anstatt für uns.

Anhaltende, leichte Entzündungen werden mit einer Vielzahl von Symptomen in Verbindung gebracht, darunter Gelenk- und Muskelschmerzen, Müdigkeit, Kopfschmerzen und Verdauungsprobleme. Noch wichtiger ist jedoch, dass sie zunehmend mit ernsthaften Gesundheitsproblemen in Verbindung gebracht werden, darunter Autoimmunerkrankungen, psychische Störungen und neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson.

Das NLRP3-Inflammasom spielt eine zentrale Rolle bei der Entzündungsreaktion und Immunabwehr des Körpers. Dieser Proteinkomplex ist Teil des angeborenen Immunsystems, das unsere erste Verteidigungslinie gegen unbekannte Krankheitserreger wie Viren, Bakterien und Pilze darstellt.

Das 2002 entdeckte NLRP3-Inflammasom wird mit chronischen Entzündungen und verschiedenen Autoimmunerkrankungen in Verbindung gebracht, darunter rheumatoide Arthritis und entzündliche Darmerkrankungen. Eine Überaktivierung kann zu einer übermäßigen Produktion entzündungsfördernder Zytokine führen und so zum Fortschreiten der Krankheit beitragen.

Forscher erforschen derzeit Möglichkeiten zur Regulierung der NLRP3-Aktivität. Peptidbasierte Inhibitoren erweisen sich dabei als vielversprechende, zielgerichtete Therapien. Durch die Modulation dieses Signalwegs könnte das Immungleichgewicht wiederhergestellt und die Behandlung entzündungsbedingter Erkrankungen verbessert werden.

Wie hilft die ketogene Diät bei Entzündungen?

A saubere ketogene Diät Der Schwerpunkt liegt auf entzündungshemmenden Lebensmitteln, während entzündungsfördernde Lebensmittel weggelassen werden. In den folgenden Listen erfahren Sie, welche Lebensmittel Entzündungen lindern können und welche Sie besser meiden sollten. 

Entzündungshemmende Lebensmittel 

Die folgenden Lebensmittel können dank ihrer Nährstoffprofile und potenziellen entzündungshemmenden Eigenschaften eine gesunde Entzündungsreaktion im Körper unterstützen: 

  • Eier
  • Olivenöl
  • Avocados
  • Avocadoöl
  • Fetter Fisch (Thunfisch, Lachs, Hering)
  • Spinat
  • Mangold
  • Collards
  • Burg
  • Blumenkohl
  • Brokkoli

Entzündliche Nahrungsmittel

Es ist wichtig, entzündungshemmende Lebensmittel in den Speiseplan aufzunehmen, aber auch entzündungsfördernde Lebensmittel wie Zucker, raffinierte Kohlenhydrate, Stärke und Pflanzenöle zu begrenzen. Die folgenden Lebensmittel sind in einer gut formulierten ketogenen Diät typischerweise ausgeschlossen: 

  • Zucker
  • Verarbeitetes Getreide (Weizen, Reis, Gerste)
  • Stärkehaltiges Gemüse (Kartoffeln, Süßkartoffeln, Yamswurzeln)
  • Früchte mit hohem Fruchtzuckergehalt (Bananen, Ananas, Orangen)
  • Maisöl
  • Distelöl
  • Sojaöl
  • Verarbeitete Lebensmittel

Die Rolle, die Ketone bei der Bekämpfung von Entzündungen spielen

Wenn Sie konsequent eine gut abgestimmte ketogene Diät einhalten, befindet sich Ihr Körper in einem Zustand der Ernährungsketose, der durch die Produktion des Ketonkörpers Beta-Hydroxybutyrat (BHB) gekennzeichnet ist. Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass BHB und andere Ketone Entzündungen lindern können, indem sie Gene aktivieren, die den Mitochondrien – den energieproduzierenden Teilen unserer Zellen – zu einer effizienteren Arbeit verhelfen und gleichzeitig oxidativen Stress reduzieren, der Zellen mit der Zeit schädigen kann. Darüber hinaus deuten neuere Forschungsergebnisse darauf hin, dass BHB möglicherweise das NLRP3-Inflammasom blockieren kann. Schließlich wurde gezeigt, dass ketogene Diäten zur Verringerung von Neuroinflammationen beitragen, einem Faktor, der zu psychiatrischen und neurodegenerativen Erkrankungen beiträgt.

Klinische Forschung von Virta Gesundheit zeigt auch, dass ernährungsbedingte Ketose Entzündungsmarker bei Menschen mit Typ-2-Diabetes senken kann. In einer kontinuierlichen Fernbehandlung zeigten Teilnehmer, die eine ketogene Diät befolgten, nach einem und zwei Jahren signifikante Reduktionen sowohl der weißen Blutkörperchenzahl als auch des C-reaktiven Proteins (CRP) – zwei wichtige Entzündungsmarker. Bemerkenswert ist, dass die CRP-Reduktion nach einem Jahr (35–40 %) ähnlich hoch war wie bei einer hochdosierten Statintherapie.

Das letzte Wort

Da die Vorteile für manche Menschen lebensverändernd sein können, lohnt es sich, mit Ihrem Arzt zu besprechen, wie eine ketogene Ernährung bei der Linderung von Entzündungen helfen kann – auch als präventiver Ansatz. Eine gut abgestimmte Ketodiät lindert nachweislich chronische Schmerzen, stärkt das Immunsystem und verbessert die Symptome von Autoimmunerkrankungen. Es beginnt mit der Reduzierung von Kohlenhydraten, dem Verzicht auf zugesetzten Zucker und der Konzentration auf gesunde Fette wie Avocado, Olivenöl und Kokosöl. Richtig umgesetzt kann ein ketogener Lebensstil sowohl nachhaltig sein als auch das allgemeine Wohlbefinden deutlich fördern.

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